Vom Korn zum Brot
Ein Projekt der Klasse 3b im “Schulbiologischen Zentrum”

Zuerst lernen wir die vier wichtigsten Getreidearten kennen und unterscheiden:
Weizen - Roggen - Gerste und Hafer.

Danach bekommen alle Gruppen Getreidehalme (Weizen)

Wie kann man möglichst schnell die Körner aus der Ähre holen ? Das wird hier nicht verraten!

Danach müssen die Schalen entfernt werden. Mit der Hand ist das sehr umständlich und kostet viel Zeit.

Wir schlagen die Körner aus den Ähren: Das nennt man “dreschen”.

Die Bauern hatten früher zum Dreschen gefährliche Werkzeuge: die Dreschflegel.

Die Körner müssen von den Schalen getrennt werden.
Wir pusten Luft über das Gemenge: Die Körner bleiben liegen (schwerer) und die Schalen fliegen davon (leichter).

Diese Arbeit erledigte früher auf dem Bauernhof eine Maschine: die Windfege.

Erst danach können die Getreidekörner zu Mehl gemahlen werden. Wir versuchen das mit Pflastersteinen.

Viel leichter geht das Mahlen mit einer speziellen Körnermühle mit elektrischem Antrieb.

Herr Kert schreibt uns das Backrezept an die Tafel.

Hier ist der fertige Teig. Herr Kert hat ihn schon vorbereitet, damit wir noch Zeit zum Backen haben. Die Hefe hat den Teig schön “locker” gemacht. Der Teig sieht so löchrig aus wie ein Naturschwamm. Die Hefe hat beim “Gehen” Gas erzeugt. Der Teig ist “aufgegangen”.

Vor dem Backen muss der Teig noch kräftig durchgeknetet werden. Das kostet viel Kraft.

Wir rollen den Teig in eine lange Wurst und teilen ihn mit dem Messer in kleine Portionen.

Jeder hat seinem Brötchen eine andere Form gegeben. Dadurch kann man sein eigenes später noch erkennen.

Während der Backzeit haben wir noch Zeit für Untersuchungen und Besprechungen. Herr Kert hat ein halbiertes Weizenkorn für uns unter ein Mikroskop gelegt.

So ähnlich sieht der Inhalt des Kornes stark vergrößert aus.

Unsere Brötchen sind fertig gebacken. Ein prima Geruch füllt den ganzen Raum.

Nun noch etwas Butter auf die noch warmen Vollkornbrötchen.

Wir waren uns einig: Das sind die leckersten und gesundesten Brötchen, die wie bisher gegessen haben. Das Mehl ist dunkel, weil dort noch die Schalenreste mit den vielen gesunden Nährstoffen drin sind.

Weißes Mehl wurde gesiebt. Dort sind keine Schalenreste mehr drin.
Es ist längst nicht so gesund wie unser Vollkornmehl.